Andere Länder, andere Sitten, anderes Essen!

Zu dieser Thematik gab es in diesem Sommer 2015 noch ein besonderes Highlight in unserem Kindergarten, das vom Kindergartenteam angekündigt wurde:
„Liebe Eltern, liebe Kinder,

unsere momentane Situation ist so „multi-kulti“ wie nie zuvor. Wir haben Kinder, die aus anderen Ländern kommen oder deren Eltern in anderen Ländern geboren worden sind.

Außerdem bekommen wir zurzeit manchmal Besuch von den indischen Patres in unserer Pfarrgemeinde, Pater Alex und Pater Sajive, die uns schon viel aus ihrer Heimat Indien berichtet haben.

Wir möchten uns an dieser Vielfalt der kulturellen Unterschiede bereichern und das geht natürlich besonders gut über den Gaumen und den Magen, vor allem auch, weil unsere Kinder es lieben zu kochen und zu backen und natürlich zu essen!

Daher werden wir uns in den nächsten Wochen mit der unterschiedlichen Herkunft unserer Kinder und deren Eltern und Großeltern befassen, um etwas über ihr Land, aber insbesondere über ihre Esskultur zu erfahren.

Wir werden uns also einige Wochen durch die Vormittage „schlemmen“ und es kann durchaus sein, dass die Kinder mittags noch ein wenig satt sind. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr mittags noch etwas von den Speisen probieren.

Auf diese sicher leckeren Wochen freuen wir uns sehr und sagen den Mamas und den Omas schon jetzt einmal ganz herzlichen Dank für ihre Bereitschaft mit uns zu backen und zu kochen.

Danke

Schöne Grüße vom Kindergartenteam“

Dieser Ankündigung folgten dann einige Wochen mit unterschiedlichsten Genüssen. Zunächst wurde im Kindergarten Marmelade mit Erdbeeren, Bananen und Rhabarber aus dem eigenen „Kinder-Garten“ gemacht.

Hierzu gab es leckeres, selbst gebackenes Hefe-Quarkbrot, also etwas typisch Deutsches. Außerdem gab es noch französische Croissants mit Schokolade und Zimt.

Dann ging es spannend weiter: Frau Sana Ahsan machte für uns ein typisch pakistanisches Gericht mit Hähnchen und Reis.

Schon drei Tage später waren wir in einem ganz anderen Teil der Welt zu Gast, die Oma von Emika hatte sich bereit erklärt, mit uns japanisch zu kochen. Frau Kazuko Narita zeigte uns, wie man vegetarische Sushi zubereitet.

In der darauf folgenden Woche waren wir wieder in Europa, es gab etwas Russisches, die Mutter von Jan, Tatjana Herter, backte mit uns russische Brötchen mit Zimt.

Danach lernten wir auch noch die serbische Küche kennen, die Mutter von Verica und Miodrag, Jeliza Petrovic, machte mit den Kindern Bureka, eine typisch serbische Spezialität, gefüllt mit Käse oder Äpfeln, dazu gab es eine Joghurt-Soße.

Abgerundet wurde unsere kulinarische Reise mit einem polnischen Kuchen, den Frau Patrycya Kozon, die Mama von Oskar, mit uns backte.

Alles war sehr !!!! lecker!!!!!!!

Wenn ihr, die großen Leute in Ho-Ke-Bü, diesen Bericht anschaut, so seid ihr doch sicher neidisch und wäret gern dabei gewesen, um dies auch kennenzulernen und zu probieren:

Andere Länder, andere Sitten, anderes Essen!